»Nein« zu Künstlicher Intelligenz (KI) im Bilderbuch!

Am 15. November fand – anlässlich des Vorlesetags und der Entwicklungen generativer KI im kreativen Bereich – ein virtueller Flashmob in den Sozialen Medien statt: Über 200 Menschen aus der Kinderbuchbranche posteten Beiträge unter #BuchBrauchtMensch, #KinderbücherOhneKI und/oder #FantasieStattKI und setzten damit ein Zeichen für menschengemachte Bücher, um Illustrator:innen und andere Kreative zu unterstützen – für eine Kinderbuchbranche ohne KI. Die Aktion wurde initiiert von der Kinderbuchbloggerin Eliane Fischer @mintundmalve, und fand viele Unterstützer:innen. Die Illustratorin Iris Luckhaus informiert in ihrem Statement zum Vorlesetag über generative KI.

Auch wir haben der Aktion teilgenommen, denn: Unsere Kinderbücher leben von der Kreativität und Originalität der Künstler:innen, bauen auf deren Recherchen und Ideen auf, bringen Lesende zum Nachdenken und zum Schmunzeln. Diese Arbeit ist unersetzlich und einzigartig. Hinzu kommt die Verletzung des Urheberrechts durch generative KI, nämlich die Verwendung geistigen Eigentums ohne die Zustimmung der Urheber:innen und ohne entsprechende Vergütung. Deswegen verwenden wir aktuell und auch in Zukunft keine KI in unseren Bilderbüchern.

Der rbb rückte die Problematik von KI im Kinderbuch in der Abendschau vom 16.11.2024 in den Fokus, hier geht es zum Video:

Zu sehen ist die Silhouette eines menschlichen Kopfs von der Seite, darüber sind transparent digitale Verknüpfungen mit blinkenden Lichtern gelegt.

Titelbild zum Video des rbb: „Künstliche Intelligenz als Jobkiller“

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