Kindermann Verlag Berlin

Faust Cover

Prämiert von der STIFTUNG BUCHKUNST als eines der schönsten deutschen Bücher 2002.

NEUAUFLAGE

GOETHES FAUST IM BILDERBUCH:
SO WIRD DAS HEXENEINMALEINS ZUM KINDERSPIEL!

Faust

nach Johann Wolfgang von Goethe
neu erzählt von Barbara Kindermann
mit Bildern von Klaus Ensikat

Reihe "Weltliteratur für Kinder"
ab 7 Jahre; 36 S., 22 x 30 cm; Halbleinen, Pappband matt kaschiert Fadenheftung, durchg. 4-farbig
Eur 15,50 / sFr. 27,80
ISBN 978-3-934029-10-1

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Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Mephisto, der versucht, Doktor Faust die Seele abzuhandeln! Aber wie lautet noch gleich die berühmte Gretchenfrage, was war des Pudels Kern und wer ist eigentlich der Geist, der stets verneint?

Goethes wichtigstes Werk als spannende Nacherzählung in der Reihe "Weltliteratur für Kinder" lädt ein zum Entdecken und Wiederentdecken und zeigt, dass große Literatur schon Kindern Spaß machen kann. Zahlreiche Originalzitate vermitteln den kleinen Lesern einen möglichst authentischen Eindruck der klassischen Vorlage.

Ein Buch voller Magie und Hexenzauber, mit faszinierenden Bildern von Klaus Ensikat, der seine große Illustrationskunst hier ein weiteres Mal unter Beweis stellt.

Zum Vorlesen und Selberlesen ab 7 Jahre.

Die Erzählerin:

Barbara Kindermann, geboren am 6. Oktober 1955 in Zürich, studierte Germanistik, Philosophie und Sprachen in Genf, Dublin, Florenz und Göttingen. Nach dem Abschluss Ihrer Promotion war sie mehrere Jahre als Lektorin tätig und gab 1993 den 3. Band der Grimmschen Sagen heraus. 1994 gründete sie in Berlin den Kindermann Verlag.

Der Illustrator:

Klaus Ensikat, geboren1937, Illustrator und Karikaturist, ist einer der bedeutendsten Buchkünstler der Gegenwart. Er erhielt zahllose Preise und wurde 1996 für sein Gesamtwerk mit der Hans-Christian-Andersen-Medaille, der höchsten internationalen Ehrung für die Illustration von Kinder- und Jugendbüchern, ausgezeichnet. Seit 1995 ist er Professor für Zeichnen an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg.

DIE PRESSE:

LUCHS des Monats November 2002
von ZEIT & Radio Bremen

„DIE BESTEN 7 BÜCHER FÜR JUNGE LESER“
im Dezember 2002, DeutschlandRadio/FOCUS

„Barbara Kindermann hält die Sprache in der Schwebe zwischen den Zeiten; es gelingt ihr, die Aura der dramatischen Vorlage zu erhalten. Hinzugekommen ist durch Klaus Ensikats ambivalente, verrätselte Bilderwelt eine visuelle Erzählebene, die etwas von der Magie und Zauberwelt besitzt, die jede gute Geschichte "nicht nur für Kinder" durchzieht.“ DIE ZEIT

„Die Bilder von Klaus Ensikat... sind meisterlich.“
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

„Sprachlich geglückt und eine wahre Bilderlust!“ FACTS

„Plötzlich erscheint dieses Urgestein deutscher Klassik im Gewand eines vielfältig schillernden Märchens.“ DEUTSCHLANDFUNK

„Zeichner Ensikat beschwört mit spitzem Federstrich altdeutsches Ambiente, magische Welten und leicht karikierte Figuren. Ein liebevoll ausgestattetes Bilderbuch.“
MÜNCHNER ABENDZEITUNG

„Eine sehr gute Mischung zwischen dem Alten, dem Zitat und dem Neugeschriebenen... gerade auch auf der sprachlichen Ebene gelungen.“ RADIO BREMEN

„Barbara Kindermann hat das Kunststück vollbracht, Goethes "Faust" in einer Nacherzählung für Kinder aufzubereiten, dabei den authentischen Eindruck zu erhalten und die Schwellenangst vor klassischen Werken der Weltliteratur zu nehmen.“ HAMBURGER ABENDBLATT

"Ein Buch für immer." Süddeutsche Zeitung

"Man möchte gar nicht wieder aufwachen aus diesem Buch... Es ist das schönste Kinderbuch des Jahres." Literarische Welt

LESEPROBE:

In diesem Augenblick schoss eine gewaltige Flamme zum Schornstein hinaus und die Hexe kam mit entsetzlichem Geschrei heruntergefahren. Als sie Faust und Mephisto entdeckte, kreischte sie: "Wer seid ihr? Was wollt ihr hier?"

Da packte Mephisto der Zorn, und mit einem Zauberspruch ließ er die Gläser und Töpfe der Hexe in tausend Scherben zerspringen: "Erkennst du deinen Herrn und Meister nicht?"

Die Hexe wich voll Entsetzen zurück: "Oh Herr, verzeiht den rohen Gruß! Ich sah nicht Euren Pferdefuß!"

Da gab sich Mephisto etwas versöhnlicher: "Für diesmal kommst Du so davon! - Dieser Freund hier möchte ein Gläschen vom Verjüngungssaft."

"Ich will Euch gern eins geben", antwortete die Hexe. Sie beschrieb mit feierlichen Gesten einen Kreis, tat allen möglichen Hexenkram hinein und bat Faust, sich ebenfalls dazu zu stellen. Beschwörend las sie aus ihrem dicken Hexenbuch vor:

Faust Cover

"Du musst verstehn! Aus Eins mach Zehn,
Und Zwei lass gehn, Und Drei mach gleich,
So bist du reich. Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs, So sagt die Hex,
Mach Sieben und Acht, So ist's vollbracht:
Und Neun ist Eins, Und Zehn ist keins.
Das ist das Hexen-Einmaleins."
(Szene: Hexenküche)

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